Was mir wirklich geholfen ha


Kennst du das? Du stehst auf einer Baustelle, das Baby schläft gerade im Wagen, der Handwerker wartet auf eine Entscheidung und du weißt: Sobald du den Wagen anhältst, ist der Schlaf vorbei.
Eine Freundin hat mich neulich angerufen und gefragt, wie ich das eigentlich mache. Sie hat gerade ein Haus gekauft, ein paar Räume müssen noch fertig werden bevor die Familie einziehen kann. Ihr Großer ist fünf, der mittlere drei und dann ist da noch das Jüngste. Vier Monate alt, also im ähnlichen Alter wie mein Baby.
Ich habe so gelacht. Nicht weil es lustig ist. Sondern weil ich genau weiß, wie sich das anfühlt.
Ich bin Tischlermeisterin. Ich habe über zehn Jahre Baustellen mit meinem eigenen Unternehmen geleitet. Baustellen kenne ich in- und auswendig. Aber mit Baby auf der Baustelle? Das war auch für mich komplett neu.
Ich gebe es zu: Bevor ich Mutter war, habe ich das nicht wirklich auch nicht immer verstanden und völlig unterschätzt was meine Kundinnen da immer managen mussten. Man nimmt das Kind einfach mit, dachte ich. Jetzt nehme ich alles zurück. Stillzeiten, Schlafrhythmus, Zeiten planen, immer irgendwie hören ob das Kind noch schläft. Das ist eine ganz eigene Welt.
Privat kenne ich es jetzt selbst. Wir haben vor gut einem Jahr unser Haus in Berlin gekauft. Hochschwanger. Ich habe trotzdem noch schnell zwei Räume gestrichen, alles einmal sauber gemacht und vorbereitet das wir dreizehn Tage später einziehen konnten. Und seitdem lebe ich täglich mit der Frage, wie ich das alles gleichzeitig schaffe.
Meiner Freundin habe ich meine besten Tricks erzählt, die mir wirklich helfen. Und ich dachte, vielleicht hilft es dir ja auch.
Für das Baby (0 bis circa 12 Monate)
1. Die Rockit

Wenn ich dir nur eine einzige Sache empfehlen dürfte, dann die.
Kennst du das Problem? Viele Babys schlafen nur, wenn du auch wirklich schiebst. Sobald du stehst, wachen sie auf. Für eine Baustelle ist das schläfchen im Kinderwagen also normalerweise keine Option gewesen.
Die Rockit Klippst man an den Kinderwagen und sie schaukelt ihn einfach weiter. Auch wenn du den Kinderwagen einfach irgendwo hinstellst. Das Kind merkt den Unterschied nicht und schläft einfach weiter.
Mein Ablauf: Kinderwagen parken, Rockit anstellen, mit dem Handwerker reden, Entscheidung treffen, weitergehen. Fertig. Das Baby schläft die ganze Zeit.
Ich kann dir gar nicht sagen, wie viel das verändert hat.
2. Das Walkie-Talkie-Babyphone
Das klingt erstmal komisch, aber so nenne ich es.
An dem Kinderwagen Stellplatz bei unserem Haus haben wir keine Außensteckdose. Doch das normale Babyphone lief nur über eine Steckdose und es war fest im Schlafzimmer intigriert. Allerdings wollte ich im Winter nicht die ganze Zeit alle Türen offen lassen nur um zu hören, wann Egon aufwacht. Gleichzeitig wollte ich aber die Nickerchen Zeit sinvoll und mal uneingeschränkt nutzen und im Garten, in der Garage, überall im Haus frei sein.
Nach sehr langer Recherche habe ich ein Babyphone gefunden, das wie ein Walkie-Talkie funktioniert. Beide Teile laufen mit Akkus, kein Kabel nötig. Und das Beste: die Akkus werden mit demselben Kabel wie mein Handy geladen. Kein extra Ladekabel nötig.
Mein Ablauf sieht jetzt so aus: Rockit anlassen, das eine Babyphone am Kinderwagen befestigen und das andere an meine Kleidung klemmen. Somit bin ich dann einfach frei. Garten, Haus, Baustelle, zwischendurch noch schnell Wäsche aufhängen. Ich höre immer, wenn er aufwacht.
Das klingt so simpel, aber es hat wirklich so viel verändert.

3. Die Babytrage und warum ich zwei brauche

Ich dachte lange: eine reicht doch. Ich lag falsch.
Die Fronttrage (wir haben den Ergobaby Adapt) ist mein täglicher Begleiter. Am Anfang hat Egon es geliebt, mich anzuschauen. Inzwischen liebt er es, nach vorne zu schauen. In Laufrichtung, alles sehen, alles mitbekommen. Und er ist sofort ruhig.
Mein Baby ist ein sehr aktives Kind. Immer in Bewegung, will alles anfassen, alles erkunden. Aber in der Trage nach vorne schaut er einfach und ist zufrieden. Das ist sein Ausschalter. Nicht weil er ruhiggestellt wird sondern weil er seinen perfekten Beobachtungsposten hat. Und ich habe beide Hände frei.
Die Hüfttrage ist meine schnelle Lösung. Die große Fronttrage muss man sich wirklich richtig anziehen, das dauert. Die Hüfttrage stöpsele ich einfach kurz über uns und schwubs, er sitzt drin.
Das ist perfekt für kurze Momente. Kurz aus dem Auto aussteigen und ihn bei kurzen Erledigungen mitnehmen. Die Treppe hoch und noch etwas tragen. Oder mal kurz vorne ans Gartentor flitzen. Oder kurz zum Handwerker und seine Fragen beantworten… AlAlles ohne das Kind schleppen zu müssen oder es unbeaufsichtigt zurück zu lassen und dabei dann nicht mit voller Aufmerksamkeit die Fragen besprechen zu können. Mein Baby ist mittlerweile ziemlich schwer und meine Arme ehrlich gesagt schon ziemlich ausgeleiert. Mit der Hüfttrage geht es aber wunderbar.
Beide haben ihre Berechtigung. Das hätte ich mir früher nicht gedacht.
Ich dachte lange: eine reicht doch. Ich lag falsch.
Die Fronttrage (wir haben den Ergobaby Adapt) ist mein täglicher Begleiter. Am Anfang hat Egon es geliebt, mich anzuschauen. Inzwischen liebt er es, nach vorne zu schauen. In Laufrichtung, alles sehen, alles mitbekommen. Und er ist sofort ruhig.
Mein Baby ist ein sehr aktives Kind. Immer in Bewegung, will alles anfassen, alles erkunden. Aber in der Trage nach vorne schaut er einfach und ist zufrieden. Das ist sein Ausschalter. Nicht weil er ruhiggestellt wird sondern weil er seinen perfekten Beobachtungsposten hat. Und ich habe beide Hände frei.
Die Hüfttrage ist meine schnelle Lösung. Die große Fronttrage muss man sich wirklich richtig anziehen, das dauert. Die Hüfttrage stöpsele ich einfach kurz über uns und schwubs, er sitzt drin.
Das ist perfekt für kurze Momente. Kurz aus dem Auto aussteigen und ihn bei kurzen Erledigungen mitnehmen. Die Treppe hoch und noch etwas tragen. Oder mal kurz vorne ans Gartentor flitzen. Oder kurz zum Handwerker und seine Fragen beantworten… AlAlles ohne das Kind schleppen zu müssen oder es unbeaufsichtigt zurück zu lassen und dabei dann nicht mit voller Aufmerksamkeit die Fragen besprechen zu können. Mein Baby ist mittlerweile ziemlich schwer und meine Arme ehrlich gesagt schon ziemlich ausgeleiert. Mit der Hüfttrage geht es aber wunderbar.
Beide haben ihre Berechtigung. Das hätte ich mir früher nicht gedacht.



